Welche Kirche ist die wahre Kirche?
Auf deiner Suche nach der wahren Version des Christentums hast du wahrscheinlich gelernt, dass es eine Kirche gab, die schon vor jeder protestantischen Denomination existierte und in ihrem Glauben eins war. Man kann von ihr in den Schriften der frühen Kirchenväter lesen.
Diejenigen, die Gott lieben und Teil seiner Kirche sein wollen, beginnen sich ganz natürlich zu fragen, ob diese ursprüngliche Kirche als Institution bis heute überlebt hat. Doch diese Menschen stehen vor einem Dilemma, sobald sie erkennen, dass es zwei große Konfessionen gibt, die beide behaupten, diese ursprüngliche Kirche zu sein: Die zwei ältesten Kirchen der Welt (die Katholiken und die Orthodoxen) haben sich gegenseitig exkommuniziert und erklären jeweils, die andere sei abgefallen. Und noch schlimmer: Jede von ihnen fordert dich auf, dich ihr anzuschließen – oder verdammt zu sein.
Was soll ein Mensch in einer solchen Situation tun? Wird von uns erwartet, einfach die Würfel zu werfen und uns irgendeiner von beiden zufällig anzuschließen? Das Problem wird nur noch größer, wenn man feststellt, dass sich sowohl Katholiken als auch Orthodoxe in noch mehr Untergruppen aufgespalten haben, die einander wiederum exkommuniziert haben und jeweils behaupten, die anderen seien allesamt abgefallen. Das ist eine sehr schwierige Lage für einen ernsthaft Gläubigen, denn er möchte aufrichtig in der Kirche sein, weiß aber nicht, welche dieser Kirchen die ursprüngliche ist und welche die häretischen Betrüger sind.
Wenn du die Leiter der ein oder anderen Konfession fragst, woran du erkennen sollst, welche von ihnen die wahre Kirche ist, sagen sie dir manchmal: „In unserer Kirche gibt es Wunder!“ Doch das hilft uns nicht viel, denn beide Gruppen behaupten, Wunder zu haben. Ebenso sagen sowohl Katholiken als auch Orthodoxe:„Wir haben sehr gerechte Heilige in unserer Kirche!“ Aber auch hier wird jede Konfession behaupten, die Heiligen der anderen seien in Wirklichkeit keine Heiligen, sondern Abgefallene. Nur eine Gruppe kann die Wahrheit sagen, und es muss irgendeine von Gott gegebene Methode geben, um zu erkennen, was wahr ist.
Gott hat uns eine Methode gegeben, die Wahrheit zu finden!
Früher oder später werden dir die Leiter dieser Kirchen sagen, du sollest die Kirchengeschichte studieren, um herauszufinden, welche von ihnen die ursprünglichen, allgemein gültigen Lehren bewahrt. Wenn du dieser Anweisung folgst, stößt du auf das letzte Dilemma: Du wirst erkennen, dass die frühen Kirchenväter den Katholiken und Orthodoxen in einigen der grundlegendsten Punkte des christlichen Glaubens einstimmig widersprechen.
Diese beiden Gruppen sind letztlich gar nicht so verschieden, sondern zwei Huren-Schwestern. Wir nennen sie die Kathodoxen. Beide Sekten behaupten, die apostolischen Überlieferungen der Kirche zu bewahren, doch beide sind Fälscher. Beide dienen dem Teufel, indem sie die Gläubigen von den ursprünglichen Lehren der Kirche wegführen und beanspruchen, die Autorität zu besitzen, den Glauben außer Kraft zu setzen, der den Heiligen ein für alle Mal überliefert wurde. Wir ermahnen dich aber, vor der großen Hure Babylon, der abgefallenen Kirche, zu fliehen. Wenn du gerettet werden willst, musst du dich an die einstimmigen Lehren der vornizänischen Kirchenväter halten.
Auf dieser Website und auf unserem YouTube-Kanal zeigen wir, dass die vornizänische Kirche die wahren Lehren Christi festhielt. Die nächste naheliegende Frage lautet jedoch: „Was sollen wir jetzt tun? Ist die apostolische Sukzession wirklich für immer verloren? Und wie können wir ohne Priester gerettet werden?“
Also sind alle Kirchen häretisch... und jetzt?
Die Frage nach der apostolischen Sukzession und danach, wo die wahren Bischöfe zu finden sind, ist eine zentrale Frage. Zunächst besteht die apostolische Sukzession aus zwei Dingen: (1) der Bewahrung der Lehre der Apostel ohne jede Hinzufügung oder Verderbung und (2) einer gültigen Ordination durch andere legitime Bischöfe. Die Kathodoxen haben beides verloren. Allein Ihre Irrlehren über Maria, Krieg, Scheidung und Wiederverheiratung sowie die Verehrung von Bildern würden sie selbst dann außerhalb der Kirche stellen, wenn sie rechtmäßig geweiht wären – doch selbst in dieser Hinsicht besitzen sie keine apostolische Sukzession.
Beginnend nach dem Konzil von Nicäa übernahmen Konstantin und sein Sohn Konstantius die Kontrolle über die Kirche, verbannten alle Bischöfe, die ihnen missfielen, und ordneten an, dass falsche, unrechtmäßig geweihte Bischöfe an ihre Stelle treten. Das wahre Christentum wurde erneut von der römischen Regierung verboten, und jeder orthodoxe (rechtgläubige) Christ ging in den Untergrund.
„Wer ist denn von ihren Verleumdungen nicht verletzt worden? Gegen wen haben diese Feinde Christi nicht schon den Plan geschmiedet, ihn zu vernichten? Wen hat Konstantius nicht aufgrund der Anklagen verbannt, die sie gegen ihn vorgebracht haben? … Wo gibt es heute überhaupt noch eine Kirche, die das Vorrecht genießt, Christus frei anzubeten? Wenn eine Kirche an der wahren Frömmigkeit festhält, ist sie in Gefahr; wenn sie heuchelt, lebt sie in ständiger Angst. Überall herrschen, was ihn betrifft, Heuchelei und Gottlosigkeit; und wo immer es einen frommen Menschen und einen Liebhaber Christi gibt – und solche gibt es überall viele, so wie einst die Propheten und der große Elija –, verbergen sie sich, wenn sie nur einen treuen Freund wie Obadja finden können, und entweder ziehen sie sich in Höhlen und Schlupfwinkel der Erde zurück oder sie verbringen ihr Leben als Umherirrende in den Wüsten.“
Die Kathodoxen leiten ihre Sukzession heute von diesen falschen Bischöfen her. Sie glauben, dass exkommunizierte Häretiker, die außerhalb der Kirche stehen, die Vollmacht hätten, neue Bischöfe zu ordinieren. Doch die Kirche hatte zuvor bestimmt, dass alle Weihen, die von Häretikern vorgenommen werden, ungültig sind:
„Zweifellos gibt es Bischöfe, die nicht nach dem Willen Gottes eingesetzt sind, sondern solche, die man außerhalb der Kirche eingesetzt hat – entgegen der Ordnung und Überlieferung des Evangeliums –, wie der Herr selbst in den Zwölf Propheten bezeugt und spricht: ‚Sie haben sich einen König eingesetzt, aber nicht durch mich.‘“
„Ein Häretiker darf weder rechtmäßig ordinieren noch die Hände auflegen.“
Ihre Weihen sind nicht nur deshalb falsch, weil sie aus einer Linie falscher arianischer Bischöfe stammen, sondern auch, weil ihre Weihen von Kaisern vorgenommen wurden (wie im Fall von Ambrosius, Gregor von Nazianz, Johannes Chrysostomos usw.). Die Kirche hatte zuvor bestimmt, dass, wenn irgendein Mann durch die weltliche Obrigkeit zum Bischof eingesetzt wird, seine Weihe automatisch ungültig ist:
„Wenn irgendein Bischof die Machthaber dieser Welt für seine Zwecke benutzt und sich durch sie zum Bischof einer Kirche machen lässt, soll er seines Amtes enthoben und vom Dienst ausgeschlossen werden – und ebenso alle, die mit ihm Gemeinschaft haben.“
Viele dieser falschen Bischöfe rechtfertigten ihren Bruch des Kirchenrechts, indem sie behaupteten, Kaiser wie Konstantin und Theodosius seien Christen und stünden deshalb über den „Herrschern dieser Welt“. Doch schon vorher hatte die Kirche allen Christen ausdrücklich untersagt, überhaupt nur ein politisches Amt zu übernehmen, sodass es einem Kaiser unmöglich war, Christ zu sein:
„Man wird sich nach den Taten und Berufen derer erkundigen, die zum Unterricht, als Katechumenen, vorgestellt werden. ... Ist jemand Militärgouverneur oder das Stadtoberhaupt, das Purpur trägt, dann soll er mit diesem Amt aufhören oder er soll zurückgewiesen werden.“
„Ja, auch die Kaiser hätten an Christus geglaubt, wenn entweder die Kaiser für die Welt nicht nötig gewesen wären oder wenn Christen Kaiser hätten sein können.“
Aus diesem Grund waren alle Weihen nach dem Konzil von Nicäa unrechtmäßig, denn die Kaiser begannen sofort zu bestimmen, wer zum Bischof gewählt werden sollte, und die Bischofslinie wurde durch häretische, von der Regierung abgesegnete Weihen zerstört. Verschiedene nachnizänische Bischöfe begannen zu erkennen, dass die apostolische Sukzession durch die Brut vieler falscher Bischöfe und illegitimer Sukzessionen völlig zerstört worden war:
„Die Bischofsämter, die man jetzt sieht, sind von dir [Konstantius] vollständig zugrunde gerichtet worden; denn es gibt keinen, der sich nicht bereits selbst verurteilt hätte und zugleich den Mann, von dem er das Priestertum empfangen hat, mit verurteilt hätte. Welche Erinnerung an die Heiligen bleibt da jetzt noch übrig, an der man Anteil haben könnte?“
Dies stellt uns jedoch vor eine Herausforderung: Wie sollen wir Taufe und Eucharistie empfangen, ohne geweihte Priester? Die Antwort ist: Sowohl die vornizänische als auch die nachnizänische Kirche lehrten, dass Laien in Notfällen taufen und die Eucharistie darbringen können. Die Väter versichern uns, dass wir keine Götzendiener und geldgierigen Betrüger brauchen, um die Eucharistie für uns zu konsekrieren – im Gegenteil: Sie würden sie nur verunreinigen.
Wie können wir ohne Bischöfe gerettet werden?
Die Kirchenväter sagten voraus, dass eine Zeit kommen würde, in der alle Bischöfe abfallen würden – was sich zu erfüllen begann, nachdem die Kirche Ehebruch gegen ihren Bräutigam beging und sich mit der römischen Regierung vermählte. Doch die Christen, die aus der abgefallenen Kirche flohen, hinterließen uns Anweisungen, was in Abwesenheit von Bischöfen zu tun ist. Die Kirche besteht aus allen Gläubigen, und sie ist immer noch Kirche, selbst wenn ihr Bischof entweder als Märtyrer gestorben oder abgefallen ist.
„Gedenkt in euren Gebeten der Kirche in Syrien; sie hat jetzt Gott als ihren Hirten an meiner Stelle. Jesus Christus allein wird ihr Bischof sein – er und eure Liebe.“
„Wenn es aber wegen der Ungläubigen nicht möglich ist, zur Kirche zu gehen, dann sollst du, Bischof, sie in einem Haus versammeln, damit kein gottesfürchtiger Mensch in eine Versammlung der Gottlosen eintritt. Denn nicht der Ort heiligt den Menschen, sondern der Mensch den Ort. Und wenn die Gottlosen den Ort in Besitz genommen haben, meide ihn, weil er durch sie entweiht ist. Denn wie heilige Priester einen Ort heiligen, so machen die Unheiligen ihn unrein. Wenn es weder möglich ist, sich in der Kirche noch in einem Haus zu versammeln, dann soll jeder für sich allein singen, lesen und beten – oder zwei oder drei zusammen –, denn ‚wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.‘“
Dieses Gebot, sich von häretischen Versammlungen zurückzuziehen, ist eine allgemeine Lehre der Kirche, und wir befolgen es, indem wir uns weigern, uns mit falsch geweihten, häretischen Bischöfen zu versammeln. Die Leitung der Kirche mag abgefallen sein, indem sie zuließ, dass ein Nichtchrist über sie herrschte, doch daraus folgt nicht, dass die Kirche aufgehört hätte zu existieren. Es war immer nur ein Überrest innerhalb der Kirche, der gerettet wird – schon vor Nicäa. So sagten es die vornizänischen Kirchenväter, und so sagte es auch Christus.
Daher bewahren wir die apostolische Sukzession, indem wir die Lehren der Apostel bewahren, auch wenn wir keine irdischen Bischöfe haben. Die organisierte Struktur der Kirche ist zerstört worden, aber wir wissen immer noch, was die Lehren Christi sind, selbst wenn es kein organisiertes Gremium mehr gibt, das Häretiker exkommuniziert. Wir haben den wahren Glauben und dürfen Gemeinschaft nur mit denen haben, die ohne Kompromiss an allen Lehren der Kirche festhalten, indem wir uns wie fleißige Schriftgelehrte den Schriften der frühen Kirche widmen und sorgfältig darauf achten, alles zu befolgen, was sie einmütig gelehrt haben.
Ist die Kirche also unsichtbar?
Wir glauben, dass es eine sichtbare abgefallene Kirche gibt, die Mutter der Huren, die Ehebruch gegen ihren Ehemann begangen und ihn verraten hat, die nun mit zahllosen Liebhabern Unzucht treibt und ihre Kinder vernachlässigt. Jedes Kind muss aus ihrem Haus fliehen und seinen längst verlorenen Vater aufsuchen, ohne irgendeinem der vielen Liebhaber der Mutter zu glauben, die alle behaupten, ihr wahrer Vater zu sein. Die Kinder müssen die Briefe nutzen, die sie von ihrem Vater und seinen engen Freunden erhalten haben, die den Kindern erklären, wie sie ihrer bösen Mutter entkommen können, und sie anweisen, bei den Lehren zu bleiben, die sie von ihr in den Jahren empfingen, bevor sie böse wurde. Die Kinder können diese Situation überleben, wenn sie große Entschlossenheit und Liebe zu ihrem Vater haben.
Die Braut Christi, das Volk Israel, hat ihn getötet. Ebenso hat die Braut Christi im Neuen Testament ihn in gewisser Weise getötet, indem sie Ehebruch gegen ihn begangen, ihn durch Antichristen ersetzt und ihm seine Kinder gestohlen hat. Du kannst Gott nicht dafür verantwortlich machen, dass er seine Kirche „im Stich gelassen“ hat, wenn er doch vorausgesagt hat, dass dies geschehen würde, und dir Anweisungen hinterlassen hat, was in diesem Fall zu tun ist.
Vinzenz von Lérins (445 n. Chr.)
[48.] „Angesichts dessen ist der wahrhaft echte Katholik derjenige, der die Wahrheit Gottes liebt, der die Kirche liebt, der den Leib Christi liebt, der die göttliche Religion und den katholischen Glauben über alles stellt – über jede Autorität, jedes Ansehen, jeden Geist, jede Redekunst, jede Philosophie irgendeines Menschen –, der all das geringachtet und, fest und gegründet im Glauben, den Entschluss fasst, nur das zu glauben, und nur das allein, von dem er sicher ist, dass die katholische Kirche es allgemein und seit alter Zeit gehalten hat; jede neue und unerhörte Lehre dagegen, von der er erkennt, dass sie heimlich von diesem oder jenem eingeschmuggelt worden ist, zusätzlich zu dem Glauben aller oder im Widerspruch zum Glauben aller Heiligen, wird er verstehen, gehört nicht zur Religion, sondern ist als Prüfung zugelassen – besonders belehrt durch die Worte des seligen Apostels Paulus: ‚Denn es müssen auch Häresien unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden‘ als wolle er sagen: Das ist der Grund, warum die Urheber von Häresien nicht sofort von Gott ausgerottet werden, nämlich damit die Bewährten offenbar werden, das heißt, damit bei jedem Einzelnen deutlich wird, wie standhaft, treu und unerschütterlich er in seiner Liebe zum katholischen Glauben ist.
[6.] „Darüber hinaus ist innerhalb der Kirche selbst mit aller nur möglichen Sorgfalt darauf zu achten, dass wir an dem Glauben festhalten, der überall, immer und von allen geglaubt worden ist. Denn das ist im eigentlichen und strengsten Sinn ‚katholisch‘, was – wie schon Name und Wesen der Sache anzeigen – das Ganze umgreift und alles umfasst. Diese Regel beachten wir, wenn wir uns an Allgemeinheit, Alter und Übereinstimmung halten. Wir halten an der Allgemeinheit fest, wenn wir gerade den einen Glauben als wahr bekennen, den die ganze Kirche auf dem ganzen Erdkreis bekennt; am Alter, wenn wir in keiner Weise von den Auslegungen abweichen, von denen klar ist, dass sie offenkundig von unseren heiligen Vorfahren und Vätern vertreten wurden; an der Übereinstimmung wiederum, wenn wir innerhalb eben dieser alten Überlieferung an den übereinstimmenden Entscheidungen und Festlegungen aller – oder wenigstens fast aller – Priester und Lehrer festhalten.“
[7.] „Was wird also ein katholischer Christ tun, wenn sich ein kleiner Teil der Kirche von der Gemeinschaft des allgemeinen Glaubens abgetrennt hat? Was sonst, als die Gesundheit des ganzen Leibes der Krankheit eines pestkranken und verdorbenen Glieds vorzuziehen? Und was, wenn eine neue Ansteckung nicht nur einen unbedeutenden Teil der Kirche, sondern die ganze Kirche befallen will? Dann wird er mit ganzer Sorgfalt an der alten Überlieferung festhalten, die heute von keiner Täuschung durch irgendeine Neuheit verführt werden kann.“
[8.] „Aber was ist, wenn sich schon in der alten Überlieferung selbst ein Irrtum findet – bei zwei oder drei Männern, oder doch wenigstens bei einer Stadt oder sogar einer ganzen Provinz? Dann wird er unbedingt darauf achten, die Beschlüsse, sofern es solche gibt, eines alten ökumenischen Konzils der Verwegenheit und Unwissenheit einiger Weniger vorzuziehen. Aber was ist, wenn ein Irrtum aufkommt, über den sich kein solcher Beschluss findet? Dann muss er zusammentragen, nachforschen und die Ansichten der Alten befragen – jener nämlich, die, obwohl sie zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten lebten, doch in der Gemeinschaft und im Glauben der einen katholischen Kirche blieben und als anerkannte und bewährte Autoritäten dastehen. Und alles, was er dann als das erwiesen findet, was nicht nur einer oder zwei von ihnen, sondern alle einmütig, mit einer Stimme, offen, häufig und beharrlich geglaubt, geschrieben und gelehrt haben – das muss er verstehen als das, was auch er selbst ohne jeden Zweifel und ohne jedes Zögern zu glauben hat.“
– Vinzenz von Lérins, Commonitorium
